Der Siebenpfeiffer-Preis
Der Siebenpfeiffer-Preis wird an Journalisten verliehen, die durch Veröffentlichungen in Presse, Rundfunk und Fernsehen das demokratische Bewusstsein in unserer Zeit fördern. Zwar ist die Freiheit der Presse im Grundgesetz verankert, gleichwohl gibt es Tendenzen, die journalistische Unabhängigkeit einzuschränken oder gar zu untergraben. Journalistisches Engagement, das keine Rücksichten auf berufliche Karriere oder finanzielle Vorteile kennt, soll mit dem Preis ausgezeichnet werden. Siebenpfeiffers Forderung nach Pressefreiheit und sein persönliches Bekenntnis sind dabei Vorbild:
"Die Presse muß nothwendig frei sein, denn sie ist die Stimme aller, ihr Schweigen ist der Tod der Freiheit, jede Tyrannei, welche eine Idee morden will, beginnt damit, daß sie die Presse knebelt"
zitierte er Ende 1831 in seiner Zeitung „Der Bote aus Westen" den französischen Dichter und Autor Alphonse de Lamartine.
Um den Siebenpfeiffer-Preis kann sich jeder Journalist bewerben, wobei auch Dritte ein Vorschlagsrecht haben.
Aus den Bewerbungen ermittelt eine Jury unter dem Vorsitz von
Die Jury setzt sich aus Mitgliedern zusammen, die von den Journalistenverbänden in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Saarland sowie Thüringen bzw. der Hambach-Gesellschaft für historische Forschung und politische Bildung ernannt werden, einem wissenschaftlichen Vertreter aus dem Bereich Neuere Geschichte sowie zwei Vertretern des Saarpfalz-Kreises.
Der Siebenpfeiffer-Preis ist mit 5.000
Bisher erhielten den „Siebenpfeiffer-Preis":
1987 Franz Alt
1989 Marie-Luise Scherer
1991 Siegbert Schefke und Aram Radomski
1994 Ralph Giordano
1997 Carola Stern
1999 Heribert Prantl
2001 Jürgen Leinemann
2003 Peter Scholl-Latour
2005 Heinrich Breloer und Horst Königstein
2007 Reporter ohne Grenzen, deutsche Sektion
2010 Günter Wallraff

