Hilfe zur Arbeit
Hilfe zur Selbsthilfe
Neue Chancen und Zukunftsperspektiven für mehr als 2.000 Langzeitarbeitslose und ihre Familien - das ist die stolze Bilanz von über 15 Jahren "Hilfe zur Arbeit" im Saarpfalz-Kreis.
Unter dem Motto "Arbeit statt Sozialhilfe" ist der Saarpfalz-Kreis 1984 mit einer guten Idee und viel Engagement in die aktive Arbeitsmarktpolitik gestartet. Aus den bescheidenen Anfängen hat sich ein Unternehmen - AQuiS, die gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung im Saarpfalz-Kreis mbH - mit zahlreichen Einzelprojekten und einem umfangreichen Selbsthilfeangebot entwickelt. Jährlich finden heute 170 Sozialhilfeempfänger in sinnvollen Projekten für ein Jahr Arbeit. Beim Recyclen von Elektronikschrott, bei archäologischen Ausgrabungen im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, bei Fortbildungsprogrammen in der Altenpflege oder bei Maßnahmen der Ökologischen Dorferneuerung haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich weiterzuqualifizieren und sich neue Chancen für den Arbeitsmarkt zu erschließen.
Lohnkostenzuschüsse schaffen in den Betrieben darüber hinaus zusätzliche Arbeits- und Ausbildungsplätze. Arbeitslose Jugendliche werden von den Koordinatoren des Programmes Jugend-Arbeit-Zukunft "von der Straße geholt". Die individuelle Beratung und Betreuung steht für den Erfolg der Projekte. Von den vielfältigen Initiativen profitieren nicht nur die ehemaligen Sozialhilfeempfänger. Auch die Finanzen des Kreishaushaltes werden durch die aktive Arbeitsmarktpolitik entlastet.
Anlässlich des Jubiläums "15 Jahre Hilfe zur Arbeit im Saarpfalz-Kreis" ist 1999 eine Broschüre erschienen, die einen Überblick über die vielfältigen Angebote und ihren Erfolg gibt, die Projekte vorstellt und einen Ausblick in die Zukunft gibt.
Der Saarpfalz-Kreis wird seinen Weg konsequent weitergehen, denn es ist allemal sinnvoller, Arbeit zu finanzieren als Arbeitslosigkeit zu alimentieren.
