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MÄRZ |
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Samstag, |
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Die Eröffnungsveranstaltung „Roto-Rad-Roue“ Der Veranstaltungskalender des Kulturparks ist auch in diesem Jahr wieder prall gefüllt mit Veranstaltungen, die die Gäste in die spannende Welt der Kelten und Römer eintauchen lassen und die einzigartige Symbiose von Natur und Kultur im Park unterstreichen. Pünktlich zur Saisoneröffnung, am Samstag, dem 14. März werden die Besucher zu einer besonderen Vorführung eingeladen. Zum ersten Mal organisiert der Kulturpark ein Frühlingsfest, in dem das Wiedererwachen der Natur unter dem Zeichen des Lichts, der Liebe, der Fruchtbarkeit und des Wachstums gefeiert wird. Die Veranstaltung beginnt um 16:00 Uhr im Keltendorf „Taradunum“, wo die versammelten Kelten des Kulturparks die neugierigen Besucher erwarten. Die Keltengruppe „Treveri Primantiani“ begleitet die kleinen Gäste bei verschiedenen Mitmachaktionen, wie Herstellung von Lederbeuteln oder Weben von Freundschaftsbändchen. Auch das Stockbrot und Gebildbrot wird gemeinsam gebacken. Mit Einbruch der Dunkelheit startet der Fackelzug zum benachbarten Berghügel „Homerich“, wo vor kaum mehr als einem Jahr das berühmte Pferdegrab aus der Merowingerzeit entdeckt wurde. Der Umzug mit brennenden Fackeln wird musikalisch vom Barden „Wolthär“ mit seiner Leier umrahmt. Dort angekommen werden die Anwesenden Zeugen eines Spektakels, das das Abrollen des brennenden Feuerrads vom Hügel liefert. Auf das Rad deutet in den drei Sprachen (Keltisch, Deutsch und Französisch) auch der Name des Festes – „Roto-Rad-Roue“ – hin. Am Fuß des Berghügels wird weiter gefeiert. Die gute Stimmung und mystische Atmosphäre verschaffen ein großes Lagerfeuer, mehrere Schwedenfeuer, Musik und Tanz. Der EU-Abgeordnete im Europäischen Parlament, Jo Leinen hat sein Kommen angekündigt, ebenfalls wie die regionalen Fernsehsender beiderseits der Grenze. Für das leibliche Wohl wird schon traditionell gesorgt. Diesmal können sich die Gäste mit einem deftigen Eintopf und leckeren Getränken stärken. Wer
sich das neue Fest nicht entgehen lassen möchte, ist zum Mitmachen oder
einfach
Zuschauen herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. |
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APRIL |
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Ostermontag, |
An Ostern besucht der Osterhase auch den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, der wie immer einen interessanten Ausflugsziel für die ganze Familie bietet. Am Ostermontag, dem 13. April ist er an der römischen Villa von Reinheim unterwegs. Dort versteckt er seine bunten Eier und auch sein Körbchen ist mit Ostereiern stets gut gefüllt. Auf die Kinder warten außerdem ein Hasendorf sowie Mal- und Bastelaktionen. Dabei können sie den deutsch-französischen Erzählungen „Wie kommt der Has’ ins Osterfest – Eine kleine Geschichte des Osterhasen“ zuhören. Die Lesungen finden um 11:00, 13:00 und 15:00 Uhr statt. Um 14:00 Uhr wird ein binationaler, ökumenischer Friedensgottesdienst gehalten. Für das leibliche Wohl werden Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen angeboten. Zur Ostereiersuche sind alle Kinder eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Auch über Ostern werden für die Besucher kostenlose Führungen durch den Kulturpark angeboten. Die Besucherführungen finden an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag jeweils um 15:00 Uhr statt. Zusätzlich werden zwei Führungen auf Englisch angeboten: am Ostersonntag um 13:00 Uhr und am Ostermontag um 12:00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos und im normalen Eintrittspreis enthalten. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt. |
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MAI |
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Sonntag,
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Gallo-Römisches Kinderfest von 10.00 bis 18.00 Uhr Aktionen zum Mitmachen:
Aktionen zum Zusehen:
Extra für "kleine Besucher" kommt der Clown Pa Püff als Gast. Der Eintritt ist frei! |
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JUNI |
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Samstag, |
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Johannisfest Zum traditionellen Johannisfest geht’s am Samstag, den 27. Juni ab 19 Uhr in den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim. Die Veranstaltung mit Musik und Tanz, Essen und Trinken und vor allem dem sechs Meter hohen Feuerturm auf der deutschen Seite des Parks ist seit einigen Jahren ein Magnet für zahlreiche Besucher aus nah und fern. Ab 20.30 Uhr unterhält die weithin bekannte Band „Hexeschuss - Musik ohne Strom“ in einem Open-Air-Konzert mit Celtic Folk. Bei Einbruch der Dunkelheit gegen halb elf verwandelt sich der riesige Holzturm in ein Johannisfeuer, das bis zum Himmel lodert. Das Ambiente wird durch brennende Schwedenfeuer im Bereich der gallo-römischen Villa und des Fürstinnengrabes vervollkommnet. Der Eintritt zum Open-Air-Konzert und Johannisfeuer ist frei. Für das leibliche Wohl der Besucher ist bestens gesorgt.
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JULI - AUGUST |
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26. Juli
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Kinderanimationen An Sonntagen werden abwechselnd verschiedene Aktivitäten wie Grabungsspiel, Töpfern, Römische Schule etc. angeboten, in denen Kinder die Welt der Kelten und Römer spielerisch erlernen können. Organisiert sind die Animationsprogramme unter fachlicher Betreuung des geschulten Personals des Kulturparks unter einem Zeltdach auf dem Gelände des Parks beiderseits der Grenze.
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10. August -
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15. Internationalen Grabungscamp Dieses Jahr steht in den vier Wochen, in denen die Studenten zu Gast im Europäischen Kulturpark sind, die Erforschung eines weiteren Nebengebäudes (B 8) nahe der Villa auf dem Programm. Bereits seit Jahren wird im Bereich der villa rustica von den TeilnehmerInnen des Camps gegraben: Die alten Grabungsflächen wurden geputzt, um die Strukturen für das Auge wieder klar hervor treten zu lassen und man begann, innerhalb und außerhalb der Gebäude die antiken Reste freizulegen. Da jüngere Kultur- und Naturschichten sich auf älteren Schichten ablagern, beginnen die Archäologen dementsprechend bei den jüngeren Schichten und arbeiten sich langsam zu den älteren vor. Für die Archäologen gibt es noch viele Fragen über das unmittelbar am Torhaus liegende Nebengebäude, in dem nach ersten Deutungen eine Person wohnte, die in der Sozialstruktur der Villa eine besondere Rolle spielte. Das Rätsel dieses Nebengebäudes soll im Verlauf der diesjährigen Grabungskampagne gelöst werden. Die Villenanlage mit einer Gesamtfläche von über 6 ha besteht aus dem Hauptgebäude, dem Torhaus, 12 Nebengebäuden und einem großen Hofareal. Ihre Besiedlung ist zwischen der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts und der des 4. Jahrhunderts n. Chr. einzuordnen. Die Villa von Reinheim ist eine der wenigen, fast vollständig untersuchten Villenkomplexe im Rhein-Mosel-Raum. |
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15.-16. August |
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VITA ROMANA Römisches Alltagsleben, antike
Spiele und Kriegskunst am 15. und 16. August im Europäischen Kulturpark
Bliesbruck-Reinheim erleben.
Regensburg, die sich zum Teil spektakulär mit experimenteller Archäologie beschäftigt, auf der deutschen Seite des Kulturparks. Sie bieten großen und kleinen „Hobby Römern“ einen interessanten Einblick in das Leben der Römer vor fast 2000 Jahren im idyllischen Tal der Blies. Die Besucher erleben beim Rundgang durch das offene Lager der Römergruppe vor der Kulisse der rekonstruierten Nebengebäude der villa von Reinheim römischen Lebensstil hautnah. Sie können viele Fragen stellen und Waffen und andere Gerätschaften anfassen und ausprobieren. Mit „Brot und Spielen“ wurde in der Antike das Volk bei Laune gehalten – auch im Tal der Blies werden die Kampfdarbietungen der furchtlosen Gladiatoren der Gruppe „Ludus Nemesis“ die Höhepunkte an den Tagen der Vita Romana sein. Zwischen den Auftritten wird die Gruppe auch eine „Gladiatorenschule“ betreuen, in der Kinder in die Kunst des Kämpfens eingewiesen
werden. Weitere
Mitmachprogramme für Kinder sind u. a. eine römische Schule, die
Herstellung von Schwertern und Schilden und die Arbeit als Steinmetz.
Das Programm wird am Samstagabend, 18.00 Uhr, um einen Festvortrag von
Herrn Prof. Dr. Herz der Uni Regensburg zum Thema „Römische Wirtschaft
im Zusammenhang der Region Bliesbruck-Reinheim“ bereichert.
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5. – 6. September |
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Keltenfest Mit
allen Sinnen in die Welt der Kelten eintauchen können die Besucher des
Europäischen Kulturparks Bliesbruck-Reinheim beim diesjährigen
„Keltenfest“ am 5. und 6. September. Auf der französischen Parkseite hinter den Thermen präsentiert sich die Keltengruppe „Ambiani„ mit zwei Pferden inklusive Reiter sowie zahlreichen Kriegern. Ein Höhepunkt des Tages wird der Einritt der keltischen Reiter sein, die gegen die Krieger kämpfen.
Museum, Sonderausstellung, Grab
und Thermen kostet 5€, ermäßigt 3,50€ Kinder und Jugendliche bis 16.
Jahre haben freien Eintritt. Die Eintrittskarten gelten für beide Veranstaltungstage! Der gesamte Park wird sich in seinem Erscheinungsbild verändern, Kulissen und Bühnenbilder werden das Auge der Gäste prägen. Seien Sie gespannt und lassen Sie sich überraschen!
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Sonntag, |
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Tag des Denkmals (in Frankreich) Zum diesjährigen „Tag des offenen
Denkmals“, der am 20. September
stattfindet, öffnet auch der Im Rahmen der regulären Öffnungszeiten (10:00 bis 18:00 Uhr) werden die Besucher abwechselnd auf der deutschen und französischen Parkseite und in der Sondererausstellung „Geschenke der Vergangenheit“ geführt. Die genauen Führungszeiten sind den Aushängen im Park zu entnehmen. Hintergrund:
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OKTOBER |
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Samstag, |
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Saisonausklang mit Samhain Samhain - eine
spannende Reise in die Anderswelt In der Umgebung der „Fürstin von Reinheim“, zwischen keltischen und römischen Funden und Rekonstruktionen, können die Besucher des Europäischen Kulturparks Bliesbruck-Reinheim in die Welt derer, welche an eine „Anderswelt“ glauben, eintauchen. Am 31. Oktober 2008 wird im Kulturpark das keltische Neujahrsfest Samhain gefeiert. Für die Kelten öffneten sich in der vorletzten Vollmondnacht im Jahr die Tore in das Jenseits, um die Verstorbenen zu ehren und mit ihnen zu feiern. Das amerikanische Fest „Halloween“ dürfte jedem ein Begriff sein. Der das Fest begleitende Brauch, in dem sich Kinder und Jugendliche als Geister, Dämonen oder sonstige gruselige Filmwesen verwandeln, um „Süßes, sonst gibt’s Saures“ zu fordern, ist in den letzten Jahren immer mehr in das europäische Brauchtum übergegangen. Kaum bekannt hingegen ist, dass dieses Fest seinen Ursprung in Europa hat. Schon die Kelten feierten ihr Neujahrsfest bzw. den Beginn der dunklen Jahreszeit, namens „Samhain“, am elften Vollmond des Jahres. Mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit verwischen auch die Grenzen zwischen dem Dies- und dem Jenseits, das Tor zur Anderswelt wird geöffnet. Fortan wandeln die verstorbenen Ahnen bis zum Sonnenaufgang auf Erden, um nach den im Diesseits Weilenden zu schauen. Die Nachfahren versuchen sie durch Opfergaben gnädig zu stimmen und bitten gleichzeitig um eine reiche Ernte. Im Zuge der Christianisierung wandelte sich das Fest zum heute bekannten „Allerheiligen“. Der Ausdruck „All Hallows Eve“ stammt aus dem Englischen, bedeutet soviel wie „Abend vor Allerheiligen“ und entwickelte sich später zu „Halloween“. Noch heute wird Samhain in Schottland, Irland und Wales, überhaupt im gesamten keltischen Siedlungsraum, am 31. Oktober gefeiert. Was läge da näher, als dieses Fest auch im Europäischen Kulturpark, im Bliesgau zu feiern, wo eines der größten und prunkvollsten Keltengräber in ganz Westeuropa entdeckt wurde. Ausgehend davon kann man vermuten, dass auch eine größere keltische Siedlung im näheren Umfeld des Fürstinnengrabes existiert haben muss. Der Europäische Kulturpark will dieses uralte Brauchtum, was als eines der wichtigsten keltischen Feste gilt, mit seinen Gästen zusammen pflegen und dem amerikanischen „Halloween“ eine in unserer Kultur verankerte Tradition entgegen setzten. |
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